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Aktuelles Allgemein Ansprechpartner

Wer? Wo? Wann? Was?

Ansprechpartner für Information und Beratung am Gymnasium München/Moosach

Der Klassensprecher / die Klassensprecherin 

Dein Klassensprecher / deine Klassensprecherin informiert dich z.B. über Vertretungsstunden, Veranstaltungen der SMV, vertritt aber auch die Belange der Klasse bei den Lehrerinnen und Lehrern. 

Die Schülersprecher

Du triffst sie in den Pausen im „SMV-Zimmer“ oder in den entsprechenden Versammlungen. Sie informieren über Veranstaltungen der SMV, du kannst aber auch selbst Anregungen geben, deine Mithilfe anbieten etc.

Der Fachlehrer / die Fachlehrerin ist immer dein erster Ansprechpartner, wenn es um Beratung oder ein Problem in dem jeweiligen Fach geht. Du kannst dich auch mit der Unterstützung deines Klassensprechers an ihn / sie wenden.

Der Klassleiter / die Klassleiterin hat den Überblick über deine schulischen Leistungen und kann dich auch diesbezüglich beraten. Er / sie ist Ansprechpartner/in, wenn es um Probleme in der Klasse geht, die über das jeweilige Fach hinausgehen, z.B. Sitzordnung, Probleme mit Mitschülern. Auch wenn du bei einem Problem mit einem Fachlehrer dieses nach einem Gespräch nicht selbst lösen kannst, hilft dir dein Klassleiter / deine Klassleiterin weiter.

Die Verbindungslehrer: Frau Vogg, Herr Hien

Sie werden jedes Jahr neu gewählt und stehen dir immer in den Pausen als Ansprechpartner für ein erstes Gespräch zur Verfügung. Sie vermitteln auch zwischen Lehrern und Schülern, wenn du selbst einmal nicht weiterkommen solltest.

Die Streitschlichter

haben eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen und können dir in Konflikten mit Mitschülern weiterhelfen. Die Schlichtungsgespräche finden während der Pause statt und sind streng vertraulich. Ordnungsmaßnahmen, die eure Konflikte betreffen, werden während der Schlichtungsphase zunächst ausgesetzt. Also eine echte Chance, Konflikte vertraulich und unter euch zu regeln. Du findest die Streitschlichter, die im Team arbeiten, in den Pausen im „Streitschlichterzimmer“ 2-136b.

Die Unterstufenbetreuerin: Frau Schöttl ist Ansprechpartnerin für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 sowie deren Eltern. Sie will dabei helfen, die Umstellung von der Grundschule auf das Gymnasium gut zu meistern und den jungen Schülerinnen und Schülern während der ersten Jahre zur

Seite stehen. Frau Schöttl betreut auch das Tutorensystem, sie  kontrolliert die Klassenbücher der Klassen 5 mit 7, organisiert den „Kennenlerntag“ und ist im Lehrerzimmer anzutreffen.

Die Mittelstufenbetreuerin: Frau Wenz betreut die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe und die Tutoren, kontrolliert die Klassenbücher der Klassen 8 mit 10, organisiert die individuelle Lernzeit. Sie ist im Lehrerzimmer anzutreffen.

Die Oberstufenkoordinatoren: Frau Gestner und Frau Weber betreuen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, informieren und beraten bezüglich Kurswahl, Abiturvorschriften und alle anderen Dinge, die die Oberstufe betreffen. Wenn du sie sprechen willst, frage im Lehrerzimmer nach. Sie sind aber auch im Raum 1-161 anzutreffen.

Die Beratungslehrer: Herr Smolka beraten vor allem in Fragen der Schullaufbahn (z.B. Schulwechsel, Übertritt an die Realschule, Überspringen einer Jahrgangsstufe, Quali, Besondere Prüfung). Sie organisieren aber auch die Berufsberatung und diesbezügliche Veranstaltungen. Sie sind nach Vereinbarung für dich zu sprechen, entweder im Lehrerzimmer oder im Raum 1-157.

Im Sekretariat können dir Frau Hetzenecker, Frau Kimsesiz, Frau Putscher, Frau Schubmann weiterhelfen, vor allem, wenn es um organisatorische Dinge geht (Beurlaubungen, Entlassungen, Schülerausweise, MVG-Wertmarken, Fundsachen …).Damit hier auch mal in Ruhe gearbeitet werden kann, wenn es geht, bitte während der Pausen kommen. Von hier aus kannst du auch telefonieren. Das Sekretariat befindet sich im Raum 1-151.

Das Hausmeisterteam: Herr und Frau Dietz organisieren den Pausenverkauf und kümmern sich u.a. um Mobiliar, Schulgebäude und die Ordnung. Falls du dazu Fragen hast, kannst du dich jederzeit an sie wenden. Herr Dietz ist im Pausenverkauf oder im Raum 0-009 anzutreffen.

Buchausleihe

Herr Lehn betreuen und organisieren mit ihrem Büchereiteam die Ausleihe der lernmittelfreien Schulbücher. Du findest sie im Lehrerzimmer und zu den Ausleihzeiten in der Bücherei in Raum U-021.

Die Schulleitung: Herr Dr. Illig (Schulleiter), Frau Alexander (stellvertretende Schulleitung), Frau Bräckle, Herr Selmeier  und Frau Hammer-Schneider bilden das Schulleitungsteam. Herr Dr. Illig ist für dich nach Vereinbarung im Direktorat zu sprechen.

Das Vertretungsplan-Team: Frau Bräckle und Frau Böck helfen dir weiter, wenn du Fragen zum Vertretungsplan hast. Du findest sie in Raum 1-132.

Die Beauftragte für Suchtprävention: Frau Lehnhardt

An sie kannst du dich vertrauensvoll wenden, wenn es um Fragen oder um ein Problem zum Thema Sucht geht. Sie organisiert u.a. Informationsveranstaltungen und Vorträge zu diesem Thema.

Der Mentor, die Mentorin:

Wenn du in einer schwierigen Phase eine persönliche und vertrauliche Unterstützung und Begleitung außerhalb deiner Fachlehrer suchst, kannst du dich an einen Mentor oder eine Mentorin wenden: (tbd) gehören nach ihrer Ausbildung zum Mentorenteam. Du kannst dich jederzeit an einen von ihnen wenden, auch wenn du dich nur über das „Mentoring“ informieren willst.

Schulsozialarbeit: Frau Szuflat

Frau Szuflat ist von Dienstag von 9:30 – 13:30Uhr, Mi von 11:00-15:00 Uhr und Fr von 10:00-14:00Uhr für dich da, wenn du Unterstützung brauchst oder ein ruhiges Plätzchen während der Mittagspause suchst. Frau Szuflat ist keine Lehrerin, auch mit ihr kannst du dich beraten, – selbstverständlich völlig vertraulich – wenn es mal – privat oder schulisch – nicht so klappen sollte. Du findest sie in Zimmer 1-157.

Die Schulpsychologin: Frau Botschafter

Sie berät und hilft weiter, wenn persönliche Probleme auf der Seele lasten. Deine Angelegenheit wird selbstverständlich absolut vertraulich behandelt. Persönliche Voranmeldung in Raum 1-133 oder telefonisch unter 233 83 118.

Die Schulsanitäter können nach ihrer Ausbildung Erste Hilfe leisten. Sie werden im Bedarfsfall über Funk vom Sekretariat aus informiert. Der Krankenbereich befinden sich im Verwaltungsbereich. Die Schulsanitäter werden von Frau Poppe betreut.

Die Ansprechpartnerinnen für die Ganztagsangebote

Falls du Fragen zu den offenen Ganztagsangeboten hast, können dir Frau Weil-Gonzalez und Frau Bergler weiterhelfen.

Das Kinder- und Jugendtelefon des Deutschen Kinderschutzbundes

„Die Nummer gegen Kummer“: 0800-111 0 333, kostenlos montags bis freitags 15 – 19 Uhr, für alle Fragen, Sorgen und Probleme, absolut vertraulich.

Weitere Anschriften:

Ambulante Erziehungshilfe Moosach Vertrauliche Ansprechpartner für Jugendliche und deren Familien, Gubestr. 5, München, Tel, 089 / 14 72 79 90

IMMA e.V, Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen Jahnstr. 38,80469 München, Tel. 089/260 75 31

Kinderschutzbund Ortsverband München, Pettenkoferstraße 10 a, 80336 München, Tel. 089 / 55 53 56

ANAD
Krankhafte Esstörungen – Hilfe für Betroffene oder Angehörige München, Tel. 089 / 21 99 730

Die Arche  
Selbstmordverhütung und Hilfe in Lebenskrisen e.V.,
Viktoriastraße 9, München, Tel. 089 / 33 40 41

Caritas-Beratungsstelle bei Suchtproblemen
Beratungsstelle für drogen-, alkohol- und medikamentengefährdete Jugendliche und junge Erwachsene, Drogenprävention, Dachauer Str. 29.  München, Tel. 089 / 54 58 320

Con-Drobs
Beratungs- und Therapiezentrum für Jugendliche und junge Erwachsene, Konradstraße 2, München, Tel. 089 / 38 83 76 6

Jugendbeamte der Polizeiinspektion 44
Christian Hofmann und Isabell Schwarz und sind für dich bei allen Problemfällen zu sprechen. Puchheimer Straße 14, München, Telefon 089 / 14 98 21 29

Telefonseelsorge
Kostenfrei und verschwiegen, Tel. 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 2

Denk dran: Oft hilft schon ein Gespräch, und du siehst wieder klarer!

 

Zusammenstellung: i. A.. Julia Volkmer

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Aktuelles Ansprechpartner

Was kann ich bei Mobbing an der Schule tun?

Sprich mit jemandem: Suche das Gespräch mit einer vertrauten Person, wie einem Freund, einem Lehrer oder einem Schulpsychologen. Es ist wichtig, über deine Erfahrungen zu sprechen und Unterstützung zu erhalten.

Ignoriere den Mobber nicht: Es ist normal, dass man versucht, den Mobbern aus dem Weg zu gehen. Aber das kann das Problem verschlimmern. Es ist wichtig, zu zeigen, dass man sich nicht einschüchtern lässt.

Notiere die Vorfälle: Schreibe auf, wann und wo das Mobbing stattfindet und was genau passiert. Das kann später hilfreich sein, wenn du Unterstützung von Lehrern oder Eltern suchst.

Suche Unterstützung: Es gibt Organisationen und Hotlines, die dir bei Mobbing in der Schule helfen können. Suche online nach lokalen Ressourcen oder spreche mit einem Lehrer oder Schulpsychologen, um Empfehlungen zu erhalten.

Sage nein zu Mobbing: Wenn du siehst, wie jemand anderes gemobbt wird, sei mutig und sprich dich dagegen aus. Gib dem Mobber nicht die Befriedigung zu wissen, dass er oder sie damit durchkommt.

Vertraue auf dich selbst: Es ist wichtig, zu wissen, dass das Mobbing nicht deine Schuld ist und dass du nichts falsch gemacht hast. Vertraue auf dich selbst und suche nach Wegen, um dich zu schützen und das Mobbing zu beenden.

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Aktuelles Praktika

Was ist ein Betriebspraktikum?

Ein Betriebspraktikum am Gymnasium in Bayern ist eine Form des praktischen Unterrichts, bei dem Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen und ihre Berufswahlentscheidung unterstützen sollen.
Das Praktikum dauert in der Regel ein oder zwei Wochen und findet in einem Betrieb oder einer Institution statt. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbst einen Praktikumsplatz und können dabei ihre Interessen und Stärken berücksichtigen. Es gibt jedoch auch vereinzelt die Möglichkeit, dass die Schule Kontakte zu Betrieben herstellt oder Praktikumsplätze vermittelt.

Während des Praktikums sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitsabläufe und Aufgaben des Betriebs erhalten sowie die Arbeitswelt und die Anforderungen an die jeweiligen Berufe kennenlernen. Dabei sollen sie auch ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen reflektieren und sich über mögliche Berufsfelder informieren.
Das Betriebspraktikum ist in Bayern verpflichtend und findet in der 10. Klasse statt. Die Schülerinnen und Schüler müssen während des Praktikums ein Praktikumstagebuch führen und am Ende des Praktikums einen Bericht über ihre Erfahrungen und Eindrücke schreiben. In manchen Schulen wird das Praktikum auch im Rahmen eines fachübergreifenden Projekts oder eines bestimmten Fachunterrichts durchgeführt, um eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.

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Aktuelles

Was ist der Girls & Boys Day?

Der Boys‘ Day und der Girls‘ Day sind zwei separate Initiativen, die darauf abzielen, traditionelle Geschlechterrollen in der Berufswahl aufzubrechen und die Chancengleichheit von Jungen und Mädchen in der Arbeitswelt zu fördern.

Der Boys‘ Day (auch Jungen-Zukunftstag genannt) ist ein Tag, an dem Jungen und junge Männer Einblick in Berufe und Arbeitsfelder erhalten können, die traditionell als weiblich betrachtet werden. Ziel ist es, den Jungen zu zeigen, dass es in vielen Branchen auch Männer gibt und dass es keine geschlechtsspezifischen Einschränkungen gibt. Der Boys‘ Day findet in Deutschland seit 2011 jedes Jahr am 4. Donnerstag im April statt.

Der Girls‘ Day (auch Mädchen-Zukunftstag genannt) ist ein Tag, an dem Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit haben, Berufe und Arbeitsfelder kennenzulernen, die traditionell als männlich gelten. Ziel ist es, Mädchen zu ermutigen, ihre Fähigkeiten und Interessen in Bereichen zu entfalten, die nicht typisch weiblich sind und somit den Mädchen einen erweiterten Blick auf ihre Berufswahlmöglichkeiten zu geben. Der Girls‘ Day findet in Deutschland seit 2001 jedes Jahr am 4. Donnerstag im April statt.

Beide Tage werden von Unternehmen, Behörden, Schulen und anderen Einrichtungen organisiert und bieten den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern, praktische Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Die Initiative wird von vielen Organisationen und Verbänden unterstützt und soll dazu beitragen, die Chancengleichheit von Jungen und Mädchen in der Berufswelt zu verbessern.

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Aktuelles

Gesetz zur Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums in Bayern

INFORMATIONEN ZUM ÜBERTRITT  AN DAS BAYERISCHE GYMNASIUM  ZUM SCHULJAHR 2018/19

Sehr geehrte Damen und Herren,  liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

am 7. Dezember 2017 hat der Bayerische Landtag das „Gesetz zur Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums in Bayern“ verabschiedet. Es wird zum 1. August 2018 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 in Kraft treten. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler, die zum September 2018 an das Gymnasium übertreten, als zweiter Jahrgang das Abitur regulär nach neun Schuljahren ablegen.

Mit der Einführung der neunjährigen Lernzeit antwortet das bayerische

Gymnasium auf gesellschaftliche, pädagogische und bildungspolitische Entwicklungen. In seiner achtjährigen Form hat das bayerische Gymnasium den gymnasialen Qualitätsanspruch bewahrt und erfreuliche Ergebnisse erbracht. Ungeachtet dessen haben aktuelle Herausforderungen – wie z. B. die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche oder die gestiegene Bedeutung der politischen Bildung in unserer Gesellschaft – eine Weiterentwicklung des Gymnasiums notwendig gemacht. Das zusätzliche Schuljahr im neuen neunjährigen Gymnasium bietet nun die Voraussetzung, um auf diese Herausforderungen inhaltlich wie pädagogisch angemessen zu reagieren und die Qualität gymnasialer Bildung im 21. Jahrhundert zu steigern. Im Fachunterricht soll die zusätzliche Lernzeit einerseits für Vertiefung und zusätzliche Wiederholung, andererseits auch zur Behandlung zusätzlicher, d. h. neu aufzunehmender Inhalte im Sinne eines vertieften Kompetenzerwerbs genutzt werden.

Der neue LehrplanPLUS für das neunjährige Gymnasium trägt diesen Ansprüchen in besonderem Maße Rechnung. Mit der Möglichkeit, die Lernzeit individuell auf acht Jahre zu verkürzen („Überholspur“), wird zudem eine gänzlich neue Form der individuellen Förderung geschaffen, die der Verschiedenheit der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Rechnung trägt. Die Einführung des neuen Gymnasiums ist somit nicht mit einer Rückkehr zum „alten G9“ gleichzusetzen. 

Die inhaltliche Ausgestaltung des neuen bayerischen Gymnasiums erfolgt derzeit in enger Abstimmung mit der gymnasialen Schulfamilie (u. a. mit Landeselternvereinigung und Landesschülerrat). 

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Antworten auf einige Fragen geben, die in Zusammenhang mit der Entscheidung zum Übertritt an das (neue neunjährige) Gymnasium häufig gestellt werden. 

  1. Was ist das Ziel des bayerischen Gymnasiums?

Das bayerische Gymnasium ist der direkte Weg zur Allgemeinen Hochschulreife; die Schülerinnen und Schüler erwerben hier eine breite, vertiefte Allgemeinbildung. Als verantwortungsbewusste, reflexionsfähige junge Persönlichkeiten sind sie am Ende des gymnasialen Bildungsgangs fähig, ein Hochschulstudium bzw. eine berufliche Ausbildung aufzunehmen. Voraussetzung für diese allgemeine Studierfähigkeit ist ein hohes Qualitäts- und Anforderungsniveau. Ausschlaggebend für die Entscheidung zum Besuch eines Gymnasiums ist daher auch künftig allein die Eignung eines Kindes. 

Ein Gymnasium besuchen Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Begabung, ihres breiten Interesses, ihrer Leistungsbereitschaft und ihres Leistungsvermögens in der Lage sind, die Kompetenzen aufzubauen, die sie später für ein Studium und für verantwortungsvolle berufliche Aufgaben benötigen. Beim Kompetenzerwerb zeigen sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums geistig besonders beweglich und fantasievoll, sie lernen schnell, gern und zielstrebig und verfügen über ein gutes Gedächtnis. Sie sind bereit, sich ausdauernd und unter verschiedenen Blickwinkeln mit Denk- und Gestaltungsaufgaben auseinanderzusetzen, und entwickeln dabei zunehmend die Fähigkeit zur Abstraktion, zu analytischem und vernetztem Denken, zu eigenständiger Problemlösung und zur zielgerichteten Zusammenarbeit in der Gruppe.

  1. Ergeben sich durch die Einführung des neuen bayerischen Gymnasiums Änderungen beim Übertritt bzw. Probeunterricht?

Nein, die bisherigen Regelungen zu Übertritt und Probeunterricht gelten unverändert weiter.

Für den Übertritt aus der Jgst. 4 einer (staatlichen oder staatlich anerkannten) Grundschule an das Gymnasium ist im Übertrittszeugnis eine Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht von mindestens 2,33 erforderlich. Durch einen erfolgreich absolvierten Probeunterricht (d. h. wenn in einem Fach mindestens die Note 3 und im anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wird) an der aufnehmenden Schulart kann ebenfalls die Eignung festgestellt werden. Wird der Probeunterricht nicht bestanden, können Schülerinnen und Schüler dennoch in die Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums (bzw. der Realschule) übertreten, wenn die Erziehungsberechtigten dies wünschen. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Probeunterricht mindestens in beiden Fächern die Note 4 erreicht haben.

Nähere Informationen dazu finden sich unter:

https://www.km.bayern.de/eltern/schularten/uebertrittschulartwechsel.html

  1. Wie ist das neue bayerische Gymnasium aufgebaut?

Das neue Gymnasium umfasst künftig die Jahrgangsstufen 5 bis 13.

Es gliedert sich in die Unterstufe (Jgst. 5-7), die Mittelstufe (Jgst. 810), an deren Ende der Mittlere Schulabschluss verliehen wird, und die Oberstufe (Jgst. 11-13). Diese setzt sich aus der Einführungsphase („neue“ Jgst. 11) und der zweijährigen Qualifikationsphase („Q12/13“), an deren Ende die Abiturprüfungen stehen, zusammen.

  1. Welche Ausbildungsrichtungen gibt es am neuen bayerischen Gymnasium?

Auch am neuen bayerischen Gymnasium können die Schülerinnen und Schüler ab Jgst. 8 durch die Wahl einer Ausbildungsrichtung einen begabungs- und interessensgerechten Schwerpunkt setzen. Je nach Angebot der Schule wird es folgende Ausbildungsrichtungen geben:

  • Sprachliches Gymnasium (mit Französisch, Italienisch, Rus-sisch oder Spanisch sowie Chinesisch als dritter Fremdsprache) 
  • Humanistisches Gymnasium (mit Griechisch als dritter Fremdsprache)
  • Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (Profilset-zung in Chemie, Physik und Informatik)
  • Musisches Gymnasium (Profilsetzung im musisch-ästhetischen Bereich)
  • Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium (Profilsetzung in Wirtschaftswissenschaften)
  • Sozialwissenschaftliches Gymnasium (Profilsetzung in Sozi-alwissenschaften) 

Die Stundentafelentwürfe für die einzelnen Ausbildungsrichtungen finden sich auf der Homepage des Kultusministeriums unter https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/5360/stundentafelzum-neuen-bayerischen-gymnasium-vorgestellt.html

 

  1. Welche Fremdsprachen werden am neuen bayerischen Gymnasium angeboten – und ab welcher Jahrgangsstufe?

Auch am neuen bayerischen Gymnasium werden mindestens zwei Fremdsprachen verpflichtend erlernt. 

  • Wie bisher setzt auch am neuen bayerischen Gymnasium die erste Fremdsprache in Jgst. 5, die zweite in Jgst. 6 ein. Je nach Angebot der Schule sind dies Englisch, Latein oder Französisch. Durch den Beginn in Jgst. 6 profitiert auch die zweite Fremdsprache von der zusätzlichen Lernzeit, was vor allem in der Phase des Spracherwerbs wichtig ist. Gleichzeitig ergeben sich so gewinnbringende Synergieeffekte mit der ersten Fremdsprache.  
  • Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler mit Fran-zösisch, Italienisch, Spanisch, Russisch sowie Chinesisch am Sprachlichen und Griechisch am Humanistischen Gymnasium bei Wahl dieser Ausbildungsrichtungen ab Jgst. 8 eine weitere Fremdsprache erlernen. 
  • Ab der Jgst. 11 kann die erste oder zweite Fremdsprache durch eine sog. spätbeginnende Fremdsprache (je nach Angebot der Schule) ersetzt werden. Möglich sind Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch oder Türkisch. Der Unterricht in der spätbeginnenden Fremdsprache umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Es kann die mündliche Abiturprüfung abgelegt werden. 
  1. Was ist die „Überholspur“?

Das bayerische Gymnasium ist grundsätzlich auf neun Jahre ausgelegt. Als besonderes pädagogisches Angebot wird es den Schülerinnen und Schülern jedoch ermöglicht, die Lernzeit bis zum Abitur durch das „Auslassen“ der Jahrgangsstufe 11 individuell zu verkürzen.

Zur Vorbereitung auf diese „Individuelle Lernzeitverkürzung“ werden die Schülerinnen und Schüler durch ein strukturelles Förder- und Begleitangebot in der Mittelstufe von der Schule gezielt informiert, beraten und unterstützt.

Daneben bleibt für besonders befähigte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit des Überspringens einer Jahrgangsstufe weiterhin bestehen.   

  1. Wie viel Unterricht wird in den einzelnen Jahrgangsstufen erteilt?

Wie viele Unterrichtsstunden in den einzelnen Jahrgangsstufen jeweils vorgesehen sind, ist in der sog. „Stundentafel“ des Gymnasiums festgelegt. Insgesamt belegen die Schülerinnen und Schüler im neuen Gymnasium durch das zusätzliche Schuljahr 19,5 Wochenstunden mehr als im achtjährigen Gymnasium. 

Aus Schülersicht ergibt sich folgende Stundenzahl für den Pflichtunterricht in den einzelnen Jahrgangsstufen:

 

Summe  Pflichtunterricht

Anmerkungen

Jgst. 5

30 (+1/+2)*

*In Jgst. 5 – 7 sind maximal zwei Wochenstunden Pflichtunterricht am Nachmittag (z. B. im Fach Sport) vorgesehen. An welche Jahrgangsstufe die „flexiblen Stunden“ in Klammern gebunden sind, entscheidet die einzelne Schule vor Ort – siehe unten Nr. 8.

Jgst. 6

30 (+1/+2)*

Jgst. 7

30 (+1/+2)*

Jgst. 8

30

 

Jgst. 9

31 (+0,5)**

**Basismodul zur beruflichen Orientierung als

Blockveranstaltung 

Jgst. 10

34

 

Jgst.11

32 (+2)***

***Projektseminar zur Studien- und Berufsorientierung

 

  1. Gibt es auch im neuen bayerischen Gymnasium Nachmittagsunterricht?

Im Vergleich zum achtjährigen Gymnasium findet vor allem in der Unter- und Mittelstufe weniger verpflichtender Nachmittagsunterricht statt. In der gesamten Unterstufe sind maximal zwei Wochenstunden verpflichtender Nachmittagsunterricht (z. B. im Fach Sport) vorgesehen.

Die Entscheidung über die genaue Verteilung dieser flexiblen Stunden trifft die Schule (s. Tabelle oben). Ab der Jahrgangsstufe 9 ist verpflichtender Nachmittagsunterricht die Regel.

  1. Gibt es auch im neuen bayerischen Gymnasium Intensivierungsstunden?

Ja. Intensivierungsstunden stellen ein bewährtes Instrument der individuellen Förderung dar; sie werden daher auch im neuen bayerischen Gymnasium angeboten. Intensivierungsstunden dienen in besonderem Maße der Übung, Vertiefung und Wiederholung. Drei sind verpflichtend zu belegen und in den oben unter 7. genannten Stundenzahlen bereits enthalten. Bis zu sechs weitere können freiwillig besucht werden. 

Über die Verteilung dieser Stunden auf die Fächer und Jahrgangsstufen sowie die Ausgestaltung dieser Stunden entscheidet die Schule im Rahmen ihres jeweiligen Intensivierungskonzepts. 

  1. Gibt es auch im neunjährigen Gymnasium Ganztagsangebote? Ganztagsangebote (sowohl in gebundener als auch in offener Form, je nach Angebot der Schule) können auch im neuen Gymnasium in Anspruch genommen werden.
  2. Werden neue Fächer eingeführt?

Der bewährte Fächerkanon des bayerischen Gymnasiums besteht auch im neuen Gymnasium fort. 

Allerdings wird im Zuge der gestiegenen Bedeutung der digitalen Bildung der Informatikunterricht ausgeweitet. Neu verankert werden zwei Module zur Studien- und Berufsorientierung in den Jahrgangsstufen 9 und 11. 

  1. Wie wird die „neue“ Jahrgangsstufe 11 gestaltet?

Die Jahrgangsstufe 11 bildet im neunjährigen Gymnasium die Einführungsphase der Oberstufe und bereitet auf die zweijährige Qualifikationsphase vor, an deren Ende die Abiturprüfung abgelegt wird. Daher werden hier verstärkt vorwissenschaftliche Kompetenzen (Propädeutik) erworben; fächerübergreifendes bzw. projektorientiertes Arbeiten steht im Vordergrund. 

Die Jahrgangsstufe 11 bietet ferner Raum für eine Stärkung der digitalen und politischen Bildung. Das Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung (P-Seminar), das künftig in dieser Jahrgangsstufe stattfindet, lenkt den Blick der Schülerinnen und Schüler auf die Zeit nach dem Abitur. Auch die Teilnahme an Begabtenförderungsangeboten (wie z. B. „Projekt Unitag“, Frühstudium), die auf den Übergang an die Hochschule vorbereiten, liegt in dieser Jahrgangsstufe nahe. All dies leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der jungen Erwachsenen auf ihrem Weg in die Qualifikationsphase und zum Abitur. 

Auch eine Beurlaubung zum Schulbesuch im Ausland (ggf. unter Inanspruchnahme der Zusatzmodule der Individuellen Lernzeitverkürzung im Vorfeld) ist während der Jahrgangsstufe 11 möglich. 

  1. Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Qualifikationsphase der Oberstufe, d. h. die beiden Jahrgangsstufen vor dem Abitur?

Die Lernzeitdauer am Gymnasium hat auf die Gestaltung der Qualifikationsphase der Oberstufe keinen Einfluss. Deshalb ist mit dem neuen bayerischen Gymnasium auch keine Rückkehr zur Oberstufe des „alten G9“ verbunden. 

Dennoch soll die derzeitige Qualifikationsphase im Rahmen der Bestimmungen der Kultusministerkonferenz (KMK) weiterentwickelt werden. Dabei soll geprüft werden, wie die individuellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler bei der Fächerbelegung im Sinne einer Profilbildung stärker berücksichtigt werden können als bisher. 

  1. Wo erhalte ich weitere Informationen?

Allgemeine Informationen zum bayerischen Gymnasium wie auch zum Thema „Übertritt“ finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums unter 

Für weitere Auskünfte und Informationen bitten wir Sie, sich 

 

 

 

 

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Aktuelles Ansprechpartner Auslandsaufenthalt

Auslandsberatung im Jugend-Informations-Zentrum München

Im Jugendinformationszentrum München (Jiz) kannst du dich 1x im Monat (Termine siehe unten!) bei einem Infoabend ab 18:30 Uhr (Vortrag und persönlicher Beratung) zu allen Möglichkeiten im Ausland informieren.
Die Infoabende sind kostenlos und es ist keine Anmeldung notwendig. Das JIZ informiert und berät zu allen Themen, vermittelt aber nicht ins Ausland.

VORSCHAU: JIZ-Infoabende + Messebeteiligungen

Im JIZ kann man sich zu allen Möglichkeiten im Ausland anbieterunabhängig und neutral informieren. Es finden 1x monatlich Infoabende statt, i.d.R. donnerstags ab 18:30 Uhr. Bis auf weiteres finden diese Veranstaltungen online statt!

Nähere Details bitte direkt über den nachfolgenden Link abrufen: https://jiz-muenchen.de/de/beratung/auslandsberatung/


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Aktuelles Allgemein Der Elternbeirat

Termine Juni 2023

24.06.23 10-12.00 Uhr Tag der offenen Tür

Fotoprojekt

29.06.23, ab 17.00 Uhr

Dekoration Aula für Abiturzeugnisverleihung 

30.6.23 8.00 Uhr

Deko Bühne, Heliumballons

ab 11.30Uhr Aufbau Bars, Stehtische, roter Teppich, Banner…….

12.30 – 13.00 Uhr Getränkeverkauf vor Verleihung

ab 15.00 -19.00 Uhr  Bewirtung mit der Q11